Verloren auf hoher See, das Schiff leckt, der Rum ist leer, und die Crew ist kurz davor zu meutern? Sie haben das Steuerrad schon 3-mal herumgerissen und drehen sich gefühlt trotzdem nur im Kreis? Dann segeln Sie vielleicht ohne klares Ziel und mit der falschen Strategie.
Die
Unternehmensvision ist das Ziel: Wir segeln nach Tortuga.
Die
Strategie dazu ist, ein Schiff zu kapern, eine Crew anzuheuern und eine Seekarte zu besorgen.
Die
Roadmap ist
der konkrete Weg über die Seekarte nach Tortuga.
Das
Strategiecockpit ist der Ausblick aus dem Krähennest oder der Blick auf den magischen Kompass,
der nicht nach Norden zeigt, um festzustellen, ob der Weg stimmt und ob
nirgendwo feindliche Piraten oder die königliche Marine lauern.
Ohne
Strategie
sehen wir, woran viele Piratencaptains scheitern oder warum sie kleine Fische
bleiben und nicht zu Admirälen werden: Wenn wir nicht wissen, dass wir nach
Tortuga wollen, dann wissen wir nicht, wie groß unser Schiff sein muss, wir
wissen nicht, wie groß unsere Crew sein muss und welche Qualifikationen unsere
Piraten benötigen, wir haben keine Seekarte und können auch nicht genug Rum
einpacken.
Auf
diese Art und Weise können wir immer noch ein bisschen an der Küste
entlangfahren und auf zufällig vorbeikommende Handelsschiffe hoffen, die wir
plündern können, wir werden aber nicht langfristig maximal erfolgreich sein und
uns nicht von der Konkurrenz der vielen Piratenschiffe abheben können - unser
Piratenbusiness bleibt klein und unsere Crew wird sich leicht abwerben lassen.
Durch
die Festlegung klarer Ziele, der Identifizierung von Ressourcen und der
Definition von Maßnahmen hilft die Strategie, die Marktposition zu stärken und
den Unternehmenswert nachhaltig zu erhöhen. Eine gut durchdachte
Unternehmensstrategie ist essenziell, um Prioritäten zu setzen, Ressourcen
effizient zu verteilen oder zu beschaffen.
Herausforderungen
bei der Strategieentwicklung und -implementierung
Das
Wichtigste ist Ihre Crew: Fangen wir also bei Ihren Piraten an. Piraten wollen
angeheuert und reich belohnt werden – nach ihren individuellen Vorstellungen
mit Gold, Rum, Schätzen oder einem Mix aus allen. Segeln sie als Freibeuter?
Dann muss auch die Obrigkeit von ihren Kaperfahrten profitieren- nennen wir es Stakeholdermanagement.
Habe
Sie das Steuerrad schon mehrmals rumgerissen und das Ziel schon mehrfach
geändert? Sich mit kleinen Handelsschiffen aufgehalten oder in unerwartete
Untiefen navigiert? Das Schiff braucht dringend neue Planken? Versuchen Sie es
mit Changemanagement.
Die
Küste ist voller Piraten und für Sie bleibt kein Schiff zum Plündern übrig? Eine
Root-Cause- Analyse, Gap- Analyse und die SWOT- Analyse können helfen,
um herauszufinden, wie sie sich aufstellen müssen, damit ihre Crew die
fette Beute einfährt.
Wie organisieren
Sie Ihre Kaperfahrten? Wie stellen Sie Ihre Crew zufrieden und wie stellen Sie
sicher, dass Ihr Kurs stimmt? Lassen Sie es mich in Ihrem Kommentar wissen.
Vielen Dank an Andreas Dyck für den angeregten fachlichen Austausch, der zu diesem Artikel geführt hat! Und vielen Dank an Nicole Lehmann fürs Adlerauge beim Korrekturlesen ;-)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen